Wenn der Friseur ein Roboter ist: die vierte industrielle Revolution.

Selbstfahrende Autos, Chatbots & die vierte industrielle Revolution: Wie künstliche Intelligenz unser technisches Zeitalter beeinflusst. Und unser Leben verändert.

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Im Anfang war der Wasserdampf, den sich die Dampfmaschine zunutze machte. Dann kam die Entdeckung der Elektrizität , mit der Fließbänder betrieben werden konnten. Und dank der revolutionären Erfindungen eines Alan Turing wurden schlussendlich Computer entwickelt. Jede dieser bahnbrechenden Erfindungen prägte eine industrielle Ära.

Die vierte industrielle Revolution

Das nächste Zeitalter wird von vielen die vierte industrielle Revolution genannt. Dahinter steckt die Anwendung und Verknüpfung von Künstlicher Intelligenz und dem Internet-of-Things um Kybernetische Roboter zum industriellen Einsatz zu bringen.

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Eine kleine Chronik der Künstlichen Intelligenz (KI)

1997 gewann erstmals ein Schachprogramm ein Schachspiel gegen den weltbesten Schachspieler seiner Zeit, Schachgroßmeister Garri Kasparov. Ein erster großer Schritt für KI, der zeigte, dass Computerprogramme in gewissen, sehr eingeschränkten Bereichen mehr zu leisten vermögen als das menschliche Gehirn.

2016 gelang es Google mit AlphaGo den weltbesten GO Spieler Le Sedong zu besiegen. Dies wird weithin als der bis dato größte Meilenstein im Bereich Künstlicher Intelligenz angesehen. Warum?

GO basiert im Gegensatz zu Schach auf sehr einfachen Regeln, aber beinahe unendlich vielen Zug- und Spielvarianten, welche die Kapazität der leistungsfähigsten Rechner bei weitem übersteigt und auch zukünftig übersteigen wird. Ein guter GO Spieler spielt und gewinnt auf Basis seiner Erfahrung und Intuition. Er entwickelt ein Gefühl dafür, ob ihn der nächste Spielzug in eine für ihn vorteilhafte Position bringt, oder nicht.

Diese Art von Spieltechnik galt für Rechenmaschinen als völlig unmöglich, da man Intuition nicht in Programme gießen kann. Bis dann heuer das Unmögliche doch passierte. AlphaGo besiegte den weltbesten Großmeister 4:1.

Können Maschinen Intuition haben?

Pepper, der humanoide Roboter von SoftBank Robotics,  ist bereits vielfach im Handel im Einsatz  (vorwiegend im asiatischen Raum). Berührungen wie ein Anfassen an der Schulter, ein High-Five oder ein Streicheln über den Kopf erkennt Pepper und reagiert darauf. Ist das Intuition? Nein, natürlich nicht. Aber da Maschinen lernen können und ihre Gedächtnisleistung dier menschlichen so weit überlegen ist, kennt ihr Potenzial keine Grenzen.

Jürgen Schmidhuber, deutscher Informatiker und Künstler und seit 1995  wissenschaftlicher Direktor des Schweizer Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz IDSIA, beschäftigt sich seit den 1980er Jahren mit selbstlerndender Software. Mit seinen Teams entwickelte er  funktionstüchtige, neuronale “Very Deep Learning”-Maschinen und treibt die Entwicklung von visueller Mustererkennung, Handschrifterkennung, Spracherkennung, maschinelle Übersetzung oder Bilderkennung voran. Letztere wird bei selbstfahrenden Autos oder bei der Krebsfrüherkennung angewendet.

In seinem neuen Forschungszentrum in Zürich arbeitet Google übrigens gerade daran, die weltbeste künstliche Intelligenz zu schaffen und Computer den gesunden Menschenverstand zu lehren. Wir dürfen gespannt sein.

Heißt das, dass der Mensch obsolet wird? Es gibt auch bereits Studien, die besagen, dass mehr als die Hälfte aller Jobs in den nächsten 20 Jahren gefährdet ist. Hätten Sie gedacht, dass sich Berufe wie Friseur oder Steuerberater darunter befinden? Welchen Job üben Sie aus? Möchten Sie wissen, ob er durch die vierte industrielle Revolution von einem Computer übernommen werden kann?

Mit Dell-EMC als Partner im IT-Bereich sind Sie jederzeit auf diese neuen Zeiten gerüstet. Das Modern Datacenter hat die nötige Agilität und Flexibilität, die heute, morgen und übermorgen nötig ist, um die vierte industrielle Revolution dazu zu nutzen, das eigene Geschäftsfeld gleich mitzurevolutionieren.  Mehr Info im folgenden Video (Klick auf Bild!)

Dieser Artikel basiert auf diesem Text von Alexander Flor.

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