Barbies Smart Home – das Internet of Things im Kinderzimmer

barbie smart home

Barbie präsentierte ihr neues Eigenheim. Und so viel sei gesagt, WiFi-Verbindungen sind Standard im knallpinken Smart Home!

von Alex Flor, Partner Presales Development Manager für EMEA

Nein, ich oute mich nicht als geheimer Barbie Fan. Aber eine Geschichte über die Entwicklung der Unterkunft einer gewissen Kunststoffpuppe regten mich an, diesen kurzen Blog zu verfassen.

Barbie wurde heuer im März 57. Wer glaubt, dass sie sich bald zur Ruhe setzen will, irrt gewaltig. Ihr Stil, ihre Figur & ihr Spieleuniversum spiegelten immer schon den Zeitgeist wider.

So wundert es gar nicht, dass sich Barbie dieses Jahr ganz und gar dem vernetztem Eigenheim widmet und mit dem Barbie Dreamhouse das erste „Smart Home“ Puppenhaus auf den Markt brachte. Das Dreamhouse hat natürlich 6 Zimmer und ist via WiFi voll im Internet vernetzt. Die Funktionen des Hauses lassen sich über eine Mobile App einrichten und dann kann man diese über Sprachbefehle fernsteuern. Lampen können ein & ausgeschalten werden und Barbie mit dem Aufzug bequem vom Erdgeschoss in ihr Schlafgemach gebracht werden, ohne dass man einen Knopf drücken muss. Das Alter von Barbie gegeben sollte es nun tatsächlich einen Aufzug im Haus mit 6 Zimmern geben ;). Willkommen im Internet of (Barbies) Things!

Sicherheitsleck im dreamy Smart Home

Das Unvermeidbare: Nur wenige Tage nach der Produkteinführung von Barbies Dreamhouse konnte man schon die ersten Meldungen im Netz über Barbies gehacktes Dreamhouse lesen. Die Sprachbefehle werden übers Netz zu einem Cloudprovider geschickt, dort „verstanden“ und die entspechenden Befehle an das Dreamhouse zurück gesendet. Offenbar war diese Datenverbindung nicht genügend geschützt. Hacker konnten so buchstäblich bei den Konversationen der Kinder mithören…

Das sollte uns zu denken geben!

Konversation zwischen Kindern und dem Barbie Haus mögen nun nicht besonders aufschlussreich und ergiebig sein. Aber das Wissen, dass ein Unbekannter dadurch genau weiß, wann ihr Kind gerade zuhause ist und spielt, ist für mich recht unbehaglich.

Das Internet schleicht sich bemerkt und unbemerkt in unser Alltagsleben. Internet Thermostat, vernetzte Autos, vernetzte Haushaltsgeräte wie Kühlschränke sind da erst der Anfang.

Es braucht definitiv einen kritischen Zugang zum Internet of Things! Ich werde mir zukünftig auf alle Fälle genau überlegen, welche Geräte ich tatsächlich mit dem Internet verbinden will…

Ein Rat noch an Barbie: Ken sollte sich vielleicht als IT-Spezialist ausbilden lassen… 😉

 

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *