Wearables & die Gesundheit

Wenn 2020 sieben Milliarden Menschen 30 Milliarden mobile Geräten bedienen, ist das digitale Zeitalter vollkommen. Die Welt wird von Software definiert und von Daten bestimmt. Gut für uns, denn auch auf die Gesundheit kann die IT positiv wirken.

Fast jedes elektronische Gerät wird in der Zukunft mit dem Internet verbunden sein. Vor allem betrifft das mobile Endgeräte und so genannte „Wearables“. Das sind Computersysteme, die direkt am Körper angebracht werden und deren Funktionsweise nicht direkt das Computing betrifft. Beispiel: Ein Hörgerät hilft ständig beim Hören, ohne den Nutzer aktiv zu beanspruchen. Bekannte Wearables sind Armbanduhren, die den Puls messen oder Brillen, die auf der Innenseite einen Bildschirm haben.

wearables Nadja Ritter

Seit einem halben Jahr verwende auch ich ein Wearable. Meine Uhr ist mit meinem Smartphone verbunden. Sie kann meinen Kalender, E-Mails und Nachrichten anzeigen. Mit dieser Uhr kann ich auch Sport treiben: Laufen, Schwimmen, Golfen oder Radfahren. Die dadurch aufgezeichneten Daten werden automatisch in eine App übertragen. So kann ich meine sportlichen Aktivitäten in sozialen Netzwerken teilen und Trainingsfortschritte überprüfen.

Definiere deine Gesundheit

Das ist nur ein Beispiel von vielen im Internet der Dinge. Ein anderes Beispiel hat EMC2 weltweit für ihre Mitarbeiter ausgerollt. Die Kampagne nennt sich „You define your Wellbeing“. Parameter wie Fitness, Ernährung & Gesundheit, Lifestyle, Wellness und Frauengesundheit können ausgewählt, mit persönlichen Daten gefüttert und analysiert werden.

Wie ist das derzeitige Fitnessniveau? Wie viele Kalorien verbrenne ich bei meinen Lieblingsaktivitäten? Anhand der eingetragenen Daten ermittelt das Tool den Gesundheitszustand und schlägt Verbesserungen vor: öfter Sport, mehr Obst, Stress vermeiden – je nachdem, in welchen Bereichen man noch etwas Unterstützung braucht.

EMC & Wearables

Gerade in IT-Berufen verbringt man viel Zeit sitzend vor seinem PC oder beim Kunden/Geschäftspartner. Ein Kreislauf entsteht; man fährt mit dem Auto in die Arbeit, verbringt dort acht Stunden und kehrt zurück nach Hause. Im Büro benutzt man meistens den Lift und zu Hause siegt Müdigkeit über Bewegungsdrang. Mit der Kampagne von EMC kann man in wenigen Schritten seinen Gesundheitszustand mittels einer Selbsteinschätzung ermitteln. Das Tool gibt nach Selbstanalyse einige Tipps zum Thema: Wie verbessere ich mein Wohlbefinden?

you define your wellbeing

Nach einigen Wochen misst man sich erneut. Das Tool spuckt die Veränderungen aus. Auch diese Daten zählen selbstverständlich zur Big Data-Driven Welt.

Wer es versteht, solche Daten richtig zu nutzen, kann großen Erfolg haben. Neuere Forschungen haben ergeben, dass 64% der Unternehmen bereits glauben, dass Big Data die traditionelle Geschäftsmodelle verändert und 24% spüren bereits einen Umbruch in Ihrer Branche und eine Veränderung der Mitbewerber. Immer mehr Start-ups verstehen das Geschäft mit Big Data und können traditionellen Unternehmen gefährlich werden. (Research Report von Capgemini und EMC)

Wearables aus Österreich

Runtastic ist ein gutes Beispiel für Business Transformation mit großen Datenverarbeitungsfähigkeit. Das junge österreichische Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Soft- und Hardwareprodukten im Bereich Fitness spezialisiert. Runtastic vereint Mobile Applications, Social Networking und Gamification. Die Fitnessapplikation für Smartphones zeichnet sportliche Aktivitäten auf. Aus den Daten werden Statistiken erstellt, diese dienen zur Analyse für den Benutzer.

Runtastic wird ihren Unternehmenserfolg und Big Data in Kombination mit Social Media auf unserem EMC XChange Day am 11.11. präsentieren.

Die Kunst dabei ist, die Masse an verfügbaren Daten richtig einzusetzen und zu nutzen. Natürlich gibt es auch Daten, die man nicht gerne teilen, aber trotzdem in einer Cloud speichern möchte. Dazu gibt es die EMC Hybrid Cloud Lösung, aber das ist eine andere Geschichte…

wearables uhr und smartphone

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