Die Geschichte des Storage: Exa – Zetta – Yotta – ?

Wir erinnern uns an Zeiten, als 1,4 MB die Grenze des portablen Speichers darstellten. Und heute? Da ist längst überholt – die Cloud schwebt ohnehin zuverlässig über uns. Eine kleine Geschichte des Datenspeichers.

Gutenberg BibelIm Anfang war das Wort und es stand – in einem Buch. Abgesehen von mehr oder minder primitiven Formen des „Datenarchivs“ wie Tontafeln, Höhlenmalerei oder Hieroglyphen an Wänden, war das Buch (vor allem mit beweglichen Lettern gedruckt) wohl die erste Form des „modernen“ Speichermediums. Daten konnten so gesammelt, aufgezeichnet, vervielfältigt und archiviert werden. Doch als Johannes Gutenberg 1450 den Buchdruck revolutionierte, hatte wohl noch niemand eine Ahnung, dass man 564 Jahre später tausende Bücher auf ein 2x 2x cm kleines Plättchen pressen könnte.

Bits und Bytes

Es sollte Jahrhunderte durch dauern, bis man nach industrieller und bürgerlicher Revolution schließlich im Datenzeitalter angelangt war. Der Weg war steinig, lang, hart und beschwerlich. Doch endlich dort angekommen, explodieren die Möglichkeiten. Speichermedien wachsen schneller den Bedürfnissen von Unternehmen hinterher und dem privaten User voraus.

Ein Home-Computer mit weniger als 500 GB HDD? Ein Server unter 400 TB? Heute beinah undenkbar. 1956 speicherte die erste Festplatte gerade einmal 5 MB (IBM 350 Ramac) auf einer gigantischen Speicherplatte mit einer Größe von 39 Zoll. Diese erste Festplatte war noch 1,73 m hoch, 1,52 m breit, 74 cm tief und brachte eine volle Tonne auf die Waage. Es sollte neun Jahre dauern, bis man 100 MB festhalten konnte. Erst Ende der 1980er Jahre wurde das heute noch gängige Format von 3,5 Zoll eingeführt. Heute können auf der Größe mit PMR bereits 6 TB aufgezeichnet werden.

Festplatten
Festplattengrößen

Während der benötigte Platz für Festplatten und Speicher immer geringer wird, werden die Datenmenge immer größer. Mittlerweile ist ein eigener Storage-Manager von Nöten, um die Massen an Informationen, die „Big Data“ mit sich bringt, überhaupt zu überblicken. Speicherlösungen von EMC sind keine Ausnahme. „Alles geht“, so lange Rechenleistung und Komponenten zusammenpassen.

Wo führt das hin?

Nicht zuletzt Fakten wie Energieverbrauch und enden wollender Innovationswille im Festplattenbereich werfen die Frage auf, wie lange die Daten in der Form noch weiter wachsen dürfen. An anderer Front bringt Flash den Festplattenmarkt für Privatanwender gehörig ins Wanken. Doch die wirklich großen Daten-Mengen schweben, wie eingangs erwähnt, ja ohnehin in der Cloud. Doch auch  im Server-Bereich müssen die Daten irgendwo untergebracht und schnellstmöglich zugänglich gemacht werden. Die Herausforderung, dass man die anwachsende Datenmengen und Informationen sicher verwahren kann verschwindet nicht sondern verlagert sich nur. Ein Grund dafür, warum natürlich auch wir von EMC in diese Richtung mit den modernsten, uns heute zur Verfügung stehenden Technologien, ständig neue und bessere Lösungen anbieten wollen – wie etwa EMC Atmos.

Gleichzeitig forschen IT-Unternehmen weltweit in Bereichen wie holografische Speicher, T-RAM, Z-RAM, CBRAM und Racetrack Memory und hyperschnellen Flash-Speicherlösungen.

Ein Ende der Daten in Sicht? Wohl eher nie. Ein Ende des Speicherplatzes? Nicht, so lange es neue Daten geben wird.

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