Smartes Geld: Wie Technologie den Finanzsektor revolutioniert

Spätestens seit mit es mit dem Petro die erste Kryptowährung eines Staates gibt (Venezuela), dürfte klar sein, dass der Finanzsektor gerade eine gigantische Transformation durchlebt. Dessen Motor? Neue Technologien.

Obgleich der Aufstieg von Kryptrowährungen sicherlich eine der spannendsten und vor allem medial präsentesten Entwicklungen auf den Finanzmärkten der letzten Jahre war und ist, so geht die aktuell zu beobachtende Transformation, die vor allem alteingesessene Banken und Finanzdienstleister gehörig unter Druck setzt, doch deutlich weiter: Der regulatorische Rahmen verändert sich – wird staatenübergreifend vereinheitlicht und stellt Compliance ins Rampenlicht. Zudem treten, angespornt durch eine florierende Start-Up-Szene, immer mehr neue und innovative Fintech-Player auf das Spielfeld, die vermeintlich disruptive Lösungen mitbringen: Crowdfunding und P2P lending fungieren als Alternativen zu Krediten, AI-basierte Versicherungs-Vermittler schaffen absolute Transparenz und Flexibilität für Kunden. Und dann ist da natürlich noch Blockchain.

All das sorgt dafür, dass Konsumenten, die immer mehr Agilität und Lebens-Nähe fordern, aus erster Hand sehen, dass es auch anders laufen kann als bisher – besser, schneller und unkomplizierter nämlich. Und damit geht dann wiederum einher, dass sie auch ein gutes Stück volatiler werden. Man muss also schon etwas bieten, will man heute als Finanzdienstleister noch beeindrucken. Und mit der richtigen Technologie in der Hinterhand, kann man das auch.

Die Zauberworte sind hierbei:

  • Internet of Things
  • Artificial Intelligence

Gartner rechnet in Sachen IoT mit einer erneuten Verdreifachung der verbundenen Geräte bis 2020 – das sind in Zahlen rund 26 Milliarden. Passend dazu geht Deloitte davon aus, dass der entsprechende Markt im selben Jahr bereits 15 Billionen Dollar schwer sein wird. Für den Finanzsektor bedeutet diese Entwicklung vor allem zahlreiche, neue Möglichkeiten. Anhand „smarter“ Autos oder Geräte können Versicherer beispielsweise maßgeschneiderte Produkte mit Anpassungen in Echtzeit anbieten.

Ähnliche Zahlen kann Big Data vorweisen. Hier geht IDC für das Jahr 2020 von einem Marktwert von 203 Milliarden Dollar aus. Gerade wegen dem Trend hin zu dem Internet of Things stehen uns immer mehr Daten zur Verfügung, die aber auch effizient und sinnvoll analysiert werden wollen – auf Basis derer dann auch Vorhersagen getroffen werden können. Klar ist aber: Mit Excel-Tabellen kommt man hier dann nicht mehr weit. Es braucht eigene Lösungen. Solche, die mittels Machine Learning Techniken und AI echten Mehrwert generieren können. Diese erlauben einem dann nicht nur eine detaillierte Segmentierung und bessere Risiko-Analyse, sondern auch eine großflächige Sentiment-Analyse und bessere Betrugs- und Gefahren-Erkennung.

Der Weg zu all dem führt über eine umfangreiche, digitale Transformation. Hyper-Konvergente Infrastruktur, intelligente Software-Lösungen und vor allem eine entsprechende, unternehmensumfassende Strategie für all diese Schritte sind zwingend erforderlich. Immerhin ist dieser Wandel wohl einer, der von der Technologie bzw. IT ausgeht, sich am Ende aber über alle Bereiche der Finanzbranche und somit auch eines Unternehmens erstreckt.

Für den bestmöglichen Einstieg und Überblick, hier die spannende Studie connected currency, in der viele weitere Details, Analysen, Best Practices und  zum Thema warten.

Der nächste Schritt? Idealerweise die Kontaktaufnahme mit einem unserer Berater, der auf Basis Ihrer Ziele gerne gemeinsam mit Ihnen an der perfekten Umsetzung arbeitet.

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