Pivotal: Wie Big Data Geschäftsmodelle verändert

Eine zentrale Frage, die man sich bei jeder Diskussion über Transformations-Prozesse, gerade im Hinblick auf das eigene Geschäftsmodell stellen muss ist: „Wie schnell verändert sich mein Markt?“. Der eigene Erfolg wird dann in weiterer Folge maßgeblich dadurch bestimmt, ob man es schafft dieses Tempo mitzugehen oder sogar noch schneller zu sein. Und jetzt gerade, tut sich durch das gesamte Big Data-Thema natürlich sehr viel.

Dabei wurde durch das TDWI eine Studie durchgeführt, die Unternehmen bezüglich ihres Commitments zu Big Data und der Frage, wo sie denn das potenzielle Wachstum sehen, befragt hat. Der „Sweet Spot“ – also die Ecke des Diagramms mit dem höchsten Commitment und der höchsten potenziellen Wachstumsaussicht lag dabei in drei Bereichen:

  • Advanced analytics
  • Advanced data visualization
  • Predictive analytics

Alles Themen, für die es natürlich schon entsprechende Lösungen gibt, um dort hin zu gelangen: NoSQL, Hadoop, in-memory-databases und so weiter. Klar wurde dadurch aber auch, dass der Wunsch nach einer konvergierten Plattform da ist – einer, die diese drei Ziele leicht erreichbar macht. Denn nur so, kann man sich im „Möglichkeitsraum Big Data“ erfolgreich bewegen. Was damit gemeint ist? Da nachfolgende Grafik veranschaulicht das ganz gut:
Raum

Wir sind in unserem Business alle mit unterschiedlichen Daten konfrontiert – mit manchen mehr, mit manchen weniger. Dementsprechend haben wir sie vielleicht auch mehr oder weniger bewusst auf unserem Radar. Bei den strukturierten, internen Daten dürfte das hoffentlich bei jedem Leser dieser Zeilen der Fall sein. Hier sprechen wir über unseren wichtigen, internen Daten. Darüber hinaus gibt es noch den zumeist deutlich größeren Pool der internen, unstrukturierten Daten. Vor allem warten „da draußen“ aber noch „Partner-Daten“, externe Daten und das zunehmend an Bedeutung gewinnende Feld der „Open Data“ auf uns. All diese Felder bieten für vermutlich jedes bestehende Business-Modell Potenziale. Die große Frage ist nun aber, wie man diese ausschöpfen kann. Unserer Meinung nach lautet die Antwort: Kultur-Veränderungen. Hier kann es oft hilfreich oder sogar entscheidend sein, alte Muster und Scheuklappen abzulegen und neue Möglichkeiten – eben mit Partnern zu ergreifen. Ein Beispiel: Ein Kreditkarten-Unternehmen, ein Mobilfunkanbieter und ein Gutschein-Anbieter haben auf den ersten Blick allesamt nicht viel miteinander gemeinsam. Das ist aber auch gut so! Denn das, was sie „haben“, ergänzt sich hervorragend: Die Positionsdaten des Mobilfunkbetreibers, die Gewohnheits-Daten des Kreditkarten-Instituts und die möglichen Angebote des Gutschein-Anbieters ergeben Möglichkeiten, Kunden situations-abhängig mit perfekten Angeboten zu versorgen. Doch das nur als grober Anhaltspunkt – die Möglichkeiten sind natürlich deutlich vielfältiger und verlangen wohl zum Großteil auch noch deutlich mehr Kreativität.
Angebote

Die Richtung, in die es generell gehen muss, ist aber eben immer gleich, wie die damit einhergehenden Needs nach der nötigen Performance, um die Datenmengen zu bewältigen. Es geht im Kern immer um

  • Gruppierung
  • Vorhersage
  • Optimierung

Um das flächendeckender stemmen zu können, muss allerdings zu aller erst eine Komplexitätsreduktion geschaffen werden. Und das ist genau, was sich Pivotal auf die Fahnen geschrieben hat, als es durch VMware, EMC und GE vor nicht einmal einem Jahr gegründet wurde. Das erste Ergebnis dieses Unterfangens ist Pivotal One – die erste konvergierte „Platform as a Service-Lösung, die sich nicht weniger vorgenommen hat, als „das Linux der Cloud“ zu werden. Das passt auch gut zum generellen Mantra von Pivotal: „Big Data für alle!“ Mit diesem Grundidee arbeitet das mittlerweile 1.500 Experten umfassende Team mit starken Partnern an revolutionären Konzepten und Lösungen, um in Zukunft mehr und mehr Unternehmen zu ermöglichen, ihre Geschäftsmodelle erfolgreich und innovativ erweitern oder verändern zu können. Mit Big Data; und EMC.
pivotal

Mehr Infos zu dem Thema, finden Sie in der 20-minütigen Rede von Andre Münger (Pivotal), aufgenommen im Rahmen des EMC Forum 2013 in Wien.

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