Nicht von dieser Erde: wie der Film Avatar zum Leben erwacht

Liebe, Hass, Verzweiflung, Trauer.

Wer den Film Avatar gesehen hat, weiß wie Emotions-geladen der Blockbuster von James Cameron ist. Und das obwohl ein Großteil des Filmes aus Szenen mit computeranimierten Charakteren besteht. Neueste Technologie in Kombination mit der Isilon Datalake macht es möglich, die Eigenschaften der echten Schauspieler auf die Figuren zu übertragen.

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Die Zeit der Filmspulen die händisch zusammengeschnitten werden ist lange vorbei. Filme wie Avatar werden heutzutage zu 100% digital produziert und Filmproduzenten, wie in diesem Fall Ligthstorm Entertainment, haben hohe Anforderungen an Performance bei der Verarbeitung des Materials, wie zum Beispiel beim Rendering von Bildern für 3D-Animationen mit hoher Auflösung. Früher passierte das auf vielen verschiedenen und örtlich verstreuten Daten-Inseln. Diese Daten innerhalb des Produktionsteams zu teilen und gemeinsam zu bearbeiten kostete viel Zeit und damit Geld. Und auch wenn Geld anscheinend keine Rolle spielt (Produktionskosten lagen bei 237 Millionen US-Dollar), hat man durch die richtige Technologie doch die Möglichkeit zu sparen und gleichzeitig Undenkbares plötzlich kreativ umzusetzen.

 Lebensechtere Mimik

Avatar vermischt real gedrehte und computeranimierte Szenen und durch die Digitalisierung konnte James Cameron mehr als 95 % des Schauspiels auf die digitalen Figuren übertragen.

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Dazu tragen die Schauspieler eine Kappe mit einer kleinen Kamera, die die Bewegungen von Gesicht und Augen erfasst. Jede kleinste Gefühlsregung, wie auch Mimik und emotionale Reaktionen der echten Schauspieler werden anhand von Markierungen im Gesicht und am Ganzkörperanzug erfasst und schließlich auf die animierte Figur übertragen. Große Teile des Filmes wurden in einem virtuellen Studio und mit neu entwickelten digitalen 3D-Kameras gedreht. Immerhin entstanden während der Dreharbeiten insgesamt 300 Terabyte an Daten!

Nahtlose Zusammenarbeit über den gesamten Erdball

Der Filmproduzent in Los Angeles arbeitete eng mit dem digitalen Team einer neuseeländischen Firma für visuelle Effekte. Die Zusammenarbeit über diese Distanz wurde durch EMC Isilon ermöglicht. Und obwohl die Daten bei Lightstorm in-house und lokal gelagert sind, können sie über die Datalake einfach zur Verfügung gestellt werden. Das ermöglichte eine viel lebensechtere Darstellung der Computergenerierten Charaktere. Aber die digitale Technologie kann noch viel mehr als wir beim ersten Teil von Avatar gesehen haben, und das will Ligthstorm für die Folge-Teile auf jeden Fall einsetzen – schätzungsweise wird es dann statt bisher um 300 Terabyte bereits um 10 Petabyte gehen!

 Best supporting Role in a digital produced Movie

Zum Nachlesen: EMC Lösungen für Media und Entertainment: Best supporting Role in a digital produced Movie

 

 

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