Ist das das Ende der Build-Your-Own Infrastruktur?

Bestimmt haben Sie einmal von dem Österreichischen Erfinder-Schicksal gehört? Forscher und Entwickler wie beispielsweise Otto Nußbaumer (Übertrug als erster Musik und Sprache durch Radiowellen) und Josef Madersperger (Erfinder der Nähmaschine) waren Pioniere in ihrem Bereich. Wie uns aber die Geschichte lehrte, sind es schlussendlich nicht die Österreicher selbst gewesen, die ihre Erfindungen erfolgreich an den Markt brachten. 

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Österreich – ein Land voller Innovationen

In all den Jahren hat sich am österreichischen Innovationsmarkt einiges getan. Viele Unternehmen hier im Lande beschreiten neue Wege und sind offen für neue Entwicklungen. Die AUVA hat mit ELGA als eines der ersten Unternehmen in Österreich die klassische Trennung zwischen Server, Speicher und Netzwerk aufgebrochen und nutzt mit Erfolg „Konvergente Infrastruktur“ in Form des VCE Vblocks. (Mehr dazu gibt es hier zu lesen: Blog). Dennoch werden hierzulande erfolgreiche Firmen wie Runtastic und Red Bull nicht als österreichische Firmen wahrgenommen.

Konvergente Infrastruktur zahlt sich aus

Eine Kundenumfrage durch Forrester Consulting, die kürzlich durchgeführt wurde zeigte, dass jene Unternehmen, die Konvergente Infrastruktur einsetzen, ihre Betriebskosten im Durchschnitt um 30 Prozent reduzieren! Die Analyse von Forrester ergibt auch, dass der schnellste Weg eine “Private Cloud” in Betrieb zu nehmen, mit konvergenter oder hyper-konvergenter Infrastruktur ist.

Am Markt herrscht noch immer das Denken, dass integrierte Systeme, erheblich teurer sind, als die klassische Architektur. Dabei ist die Schwelle für den Einstieg um Konvergente Systeme zu nutzen, deutlich gesunken. 2010 war es unmöglich auf zwei Rackhöheneinheiten bis zu 112 CPU-Kerne, 2TB RAM und 76TB Flashspeicher in vier Knoten bereitzustellen. Wem das in dieser Bauhöhe zu viel Kapazität und Performance ist, kann natürlich mit einem Einstiegsmodell mit 24 CPU-Kernen loslegen und bei Bedarf passende „Appliances“ und Knoten hinzufügen oder entsprechend austauschen.

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Service aus einer Hand

Für viele mittelständische Unternehmen ist die konvergente Infrastruktur unabhängig von der eingesetzten Technologie bereits heute Realität. Im IT-Team sind wenige Mitarbeiter, die gemeinsam die gesamte Infrastruktur betreuen und unterstützen. Kunden, die ein Gesamtsystem nutzen, haben den Vorteil, dass sie Generalisten als Experten zur Verfügung haben, die eine Datenbank, den Mailserver und andere Dienste zusätzlich betreuen.

Somit ist jede Erleichterung das System als Ganzes zu betreiben und aus einer Hand den Service zu erhalten eine Verbesserung. Dadurch können sich Unternehmen vermehrt mit Innovationen beschäftigen und Anfragen des Geschäfts früher und besser zu erfüllen.

Bedeutet das aber, dass es in Zukunft keine Referenzarchitekturen oder „Build Your Own“ (BYO) Umgebungen existieren werden?

Wie so oft wenn neue Ansätze in der IT entwickelt werden, wird es beides geben. So wie es heute noch Unternehmen gibt, die Mainframes im Einsatz haben, wird es auch in Zukunft Kunden geben, die sich aus gutem Grund für eine Architektur entscheiden, die sie stärker beeinflussen können und die ihren Anforderungen gerecht werden. Allerdings werden Firmen in Zukunft feststellen, dass der Aufwand diese bestimmte Architektur zu betreiben, nicht im Verhältnis  zu der Einsparung der reinen Anschaffungskosten steht.

Setzen auch Sie Ihre Innovationskraft frei und nehmen Sie diese Gedankenanstöße mit auf. Egal ob als Teil- oder Gesamtsystem, wir freuen uns Ihre Innovationen weiterzubringen.

Hier verschafften Sie sich einen guten Überblick über die konvergenten Lösungen von EMC

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