Was man von Sciencebuster Heinz Oberhummer lernen kann

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Über die 100-jährige Relativitätstheorie, den Tod des großen Heinz Oberhummer warum EMC Presales Director Bernhard Grubelnig recht hat und: Was die Tech-Szene & EMC gerade beschäftigt.

Die Physik hatte in der nicht fachlich orientierten Presse in Österreich letzte Woche zwei Schlagzeilen: Eine Erinnerung an die Veröffentlichung der Allgemeinen Relativitätstheorie durch Albert Einstein vor hundert Jahren. Und die traurige und unerwartete vom Tod des Physik-Urgesteins und Sciencebusters Heinz Oberhummer. Von manchen vielleicht etwas belächelt (was in einem Kabarett ja auch erwünscht ist), inhaltlich aber eine Koryphäe und nicht nur in Österreich bekannt für seine Kompetenz im Umfeld der theoretischen und speziell nuklearen Astrophysik.

Albert Einstein hat das Verständnis von Raum und Zeit revolutioniert 

Einstein hat am 25. 11. 1915 in seiner Arbeit „Die Feldgleichungen der Gravitation“ die Allgemeine Relativitätstheorie veröffentlicht. Und damit auf jeden Fall die Physik revolutioniert. Es ist wahrscheinlich jedem klar, welche Komplexität hinter dem Thema liegt. An Stammtischen wird „das mit der Zeit-Verzögerung“ oft noch immer als Humbug gehandelt. Aber es geht genau darum, diese Komplexität der Physik ins Gedächtnis zu rufen.  Denn sie ist jener sehr ähnlich, die wir tagtäglich beherrschen (und erklären) müssen.

Die Begeisterung von Heinz Oberhummer

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Sciencebuster Heinz Oberhummer und Kabarettist Martin Puntigam

Ich hatte die Gelegenheit mit bzw. für Professor Heinz Oberhummer zu Beginn seines Cinema und Science Projektes im Laufe meines Studiums zusammen­zuarbeiten. Er legte für Physik eine derartige Begeisterung an den Tag und konnte komplexeste Zusammenhänge mit einem Enthusiasmus und auf eine Art und Weise wie niemand sonst erklären. Er war stets für neue Technologien und kreative Ansätze offen. Didaktik der Physik war immer sein Steckenpferd. Jedenfalls hat er es mit seinem einzigartigen Zugang geschafft, die Studenten auf unvergleichbare Weise zu begeistern.

Lernen hält uns jung

Wie Bernhard Grubelnig in seinem Blog „Forever Young“ geschlossen hat, (nämlich, dass lernen uns jung hält) soll auch die Conclusio dieses Beitrags sein. Ich möchte die Möglichkeit nutzen, den von ihm erwähnten „positiven Druck“ etwas zu erweitern. Es geht viel mehr um Begeisterung (neudeutsch bzw. vergleichbar: Passion), die man für ein Thema, ein Unternehmen oder eben für Wissenschaft an den Tag legt. Die Basis in einem Unternehmen, um diese Begeisterung zu entwickeln, ist eine greifbare, zukunftsträchtige und gut kommunizierte Vision & Strategie! Verschiedene Firmen erfüllen das mehr oder weniger gut, umso motivierender ist es genau diese Basis für mich, aber auch für das Team bei uns zu finden.

Wenn wir es schaffen nur einen Teil der Begeisterung die Heinz Oberhummer  vielen für Naturwissenschaften mitgegeben hat, für uns aufzubringen oder noch besser unseren Mitarbeitern für unsere Themen/Firmen zu vermitteln und die neuen technischen Möglichkeiten der Fortbildung dafür zu nutzen, dann haben wir auf jeden Fall den Grundstein für unseren Erfolg bzw. den des Teams gelegt!

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