Hinter den Kulissen von Spielberg: EMC bei Lotus

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EMC Kunden und Geschäftspartner haben sich nach dem Grand Prix von Österreich am Red Bull Ring in Spielberg getroffen, um die Datenseite des Rennens kennen zu lernen. Und sie ist gewaltig.

  • 300 MB an Daten werden pro gefahrene Runde gesammelt
  • 35 Tonnen Material werden pro Rennen in Europa hin- und hertransportiert (für Asien und Amerika immerhin „nur“ 20 Tonnen per Flugzeug)
  • Alle 2 Wochen wird ein neues Rechenzentrum aufgebaut
  • 5000 CAD Entwürfe pro Woche, wovon etwas weniger als die Hälfte realisiert wird
  • 300 kg Teile werden nach jedem Rennen ans Werk zurückgeschickt, wo sie auf Leistungstauglichkeit geprüft werden

Lotus IT mgr with vblock 2Das ist ein kurzer Auszug aus den vielen interessanten Infos, die zwei Gruppen von EMC Kunden und Geschäftspartnern am Dienstag nach dem Grand Prix von Österreich am Red Bull Ring in Spielberg zu hören bekamen. Während einer sehr professionell ausgeführten Tour mit dem EMC Partner Lotus konnten wir miterleben, wie das hervorragend eingespielte Team von Lotus an einem Testtag an dem Wagen bastelt und prüft, und die Stimmung der Formel 1 hautnah erfahren. Und diese ist wirklich einmalig!

In der Werkstatt herrschte strengstes Fotoverbot. Da die Zeit für Patente komplett fehlt, können die Teams nur ihr allerbestes tun, um ihre Geheimnisse zu schützen. Trotzdem laufen Fotografen vor den Boxen vorbei und versuchen mit ihren mit riesigen Objektiven ausgestatten Kameras, die neuesten Entwicklungen auszuspionieren.

200 Sensoren pro Rennauto

stefan steering wheelDie Formel 1 hat in den letzten 2 – 3 Jahren, wie so viele anderen Branchen auch, einen Umbruch erlebt und zwar in der Sammlung und Verwertung von Daten. Jedes Rennauto ist mit 200 Sensoren ausgestattet und gehört längst zum IoT (Internet of Things). Zwei eingebaute Laser liefern auch genaue Daten über das Verhalten des Rennwagens auf jeder beliebigen Strecke. Da die Zeit auf der Rennbahn für alle Teams sehr eingeschränkt ist, werden alle Entwicklungen zuerst virtuell im Labor in getestet.

Trotz Regens bekamen wir eine Besichtigung der Strecke mit Kommentaren des Lotus-Testfahrers, Jolyon Palmer, der uns auch ausführliche Erklärungen zum Lenkrad gab. Spielberg ist bei den Fahrern generell beliebt, weil die Strecke recht steil ist und die Höhenunterschiede eine zusätzliche Herausforderung mit sich bringen.

Der Fahrer muss sich voll und ganz auf seinem Können und seiner Erfahrung verlassen. Aber hinter ihm stehen viele Leute und noch mehr Technik (Infografik). Formel 1 Fans können sich in der Zukunft auf noch schnellere Autos freuen!

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