Dell VS Ozean-Plastikmüll: neue Innovationen dank nachhaltiger Supply-Chain-Strategie

Wieder einmal wird Dell seine Vorreiterrolle gerecht: Als erster Hersteller der IT-Industrie verwenden wir den für unsere Erde so gefährlichen Plastikmüll aus den Weltmeeren für Verpackungen. 

Über fünf Billionen (in Zahlen: 5.000.000.000.000) Stück Plastikmüll treiben just in diesem Moment in unseren Ozeanen herum. Und es wird immer mehr. Das Problem: Wie wir alle wissen verrottet Plastik nicht – oder nur unglaublich langsam. Und nur weil es auf für uns nicht mehr sichtbare Größe zerrieben wurde, heißt es noch lange nicht, dass es “weg” ist. Es wird dann eher sogar noch zum größeren Problem: Das entstandene “Mikroplastik” ähnelt in Größe und Beschaffenheit Phytoplankton. Also der Nahrung für viele Wesen, die im, oder in der Nähe des Meeres leben … und so gelangt es in weiterer Folge auch in unsere Körper. Rund 11.000 Stück nimmt ein Mensch, der durchschnittlich oft Meeresfrüchte konsumiert, jedes Jahr zu sich, besagen Studien.

©Dell

Diese Plastikteilchen sind Wissenschaftlern zufolge mehr oder minder unmittelbar für bestimmte Krebsarten, Fettleibigkeit, reduzierte Immunfunktionen und andere Beschwerden verantwortlich.

Wir von Dell wollen nun unseren Beitrag leisten, dieser Misere entgegenzuwirken. Als erster Hersteller der IT-Branche setzen wir im Rahmen eines innovativen Pilotprogramms auf recycelten Plastikmüll aus den Weltmeeren, um daraus Verpackungsmaterial für unsere neuen Dell XPS 13 2-in-1 zu machen. Durch dieses Programm, das wir im Rahmen einer nachhaltigen Supply-Chain-Strategie durchführen, sollen im Laufe von 2017 insgesamt 8.000 Kilogramm Plastikmüll einer neuen Verwendung zugeführt werden.

©Dell

Zudem stellen wir umfassende Informationen über diese neue Art der Verpackung öffentlich zur Verfügung – in der Hoffnung auf viele Nachahmer. Darüber hinaus wird durch eine spezielle Markierung mit dem Recycling-Symbol Nr. 2 für HDPE (High Density Polyethylen) sichergestellt, dass nicht auch unsere neuen Verpackungen wieder im Meer landen. So gekennzeichnete Materialien sind nämlich ebenfalls recycelbar.

Dabei ist diese Aktion freilich nicht unser erster Vorstoß in Sachen Nachhaltigkeit: Schon seit 2008 verwenden wir beispielsweise auch in unseren Desktops Recycling-Kunststoffe. Zudem erreichten wir bereits im Jänner 2017 unser für 2020 anvisiertes Ziel 25 Millionen Kilogramm an recycelten Materialien in unseren Produkten zu verwenden.

Wenn Sie mehr zu dem Programm erfahren möchten, finden Sie in auf dieser Website alle Infos.

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